Der ultimative ratgeber zur auswahl eines neoprenanzugs
Alles, was Sie vor dem Kauf eines Neoprenanzugs wissen müssen
Ein Neoprenanzug gehört für alle Wassersportfans zur Grundausstattung. Die aus dehnbarem, isolierendem Neopren hergestellten Wetsuits halten dank der Luftpölsterchen im Neopren wunderbar warm. Denn diese sorgen dafür, dass keinerlei Wärme verlorengeht. Das Thermofutter verstärkt die Isolierung zusätzlich, weil es die Wärme auf der Haut einschließt.
Im Sommer könnte aber auch ein leichter Neoprenanzug genau das Richtige für Sie sein. Selbst wenn es draußen warm ist, können Sie in kaltem Wasser jedoch schnell Körperwärme verlieren. Daher ist es wichtig, dass Sie sich für einen Wetsuit entscheiden, der Ihre Körpermitte warmhält. Die zusätzliche Schicht hält nicht nur Ihre Körpertemperatur aufrecht, sondern schützt Sie auch vor Kratzern, blauen Flecken, Windchill und schädlicher UV-Strahlung. Und die Luftbläschen im Neopren geben Ihnen zusätzlich auch ein wenig Auftrieb.
Mit anderen Worten: die Wahl des Neoprenanzugs will gut überlegt sein.
Sie müssen sich fragen, welche Funktionen und Eigenschaften Ihnen der neue Wetsuit bieten soll. Und letztlich haben Sie die Qual der Wahl. Kaufen Sie Ihren ersten Neoprenanzug? Dann fühlen Sie sich vielleicht angesichts der zahlreichen Optionen ein wenig überwältigt?! Zum Glück sind wir Experten auf diesem Gebiet: Damit Sie den richtigen Neoprenanzug finden, haben wir diesen übersichtlichen Ratgeber zusammengestellt. Hier finden Sie alle Informationen, die Sie für Ihre Kaufentscheidung benötigen.
1. WIE DICK SOLLTE DER NEOPRENANZUG SEIN?
Dickeres Neopren ist wärmer, jedoch auch weniger dehnbar. Die Dicke von Neoprenanzügen kann variiert. Zudem gibt es verschiedene Kombinationen. Gemessen wird die Dicke in Millimetern. Auf dem Label finden Sie meist eine bis drei Ziffern, die Auskunft über die Dicke geben:
Die erste aufgeführte Zahl, X, bezieht sich auf die Neoprendicke um Ihre Körpermitte. Hier benötigen Sie die stärkste Isolierung. Die nächste(n) Zahl(en), Y bzw. Z, beziehen sich auf die Dicke an Ihren Armen bzw. Beinen. An diesen Körperstellen brauchen Sie mehr Bewegungsfreiheit und weniger Isolierung, sodass hier ein dünneres Neopren geeignet ist.
Wie dick Ihr Neoprenanzug sein sollte, hängt davon ab, wo (und wann!) Sie ihn tragen möchten.
Überprüfen Sie zunächst die durchschnittliche Wassertemperatur an Ihrem bevorzugten Surfspot zu der Jahreszeit, zu der Sie Ihren Neoprenanzug voraussichtlich am meisten tragen werden. Entscheiden Sie dann mithilfe unseres Ratgebers, welcher Neoprenanzug am besten zu Ihnen passt.
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KURZER NEOPRENANZUG, 1–2 MM
- Dies ist die dünnste Option, dies es gibt.
- Super leicht und dehnbar, sodass Sie beim Paddeln weder zu schnell ermüden noch schwitzen.
- Ideal, um an frühen Sommermorgen Windchill zu vermeiden. Mit UV-Schutz.
- In verschiedenen Ausführungen erhältlich: Mit langen oder kurzen Armen bzw. Beinen.
- Boardshorts und ein Neopren-Top oder ein Rashguard sind eine Alternative für die Tage, an denen es richtig heiß ist.
- An solchen Tagen benötigen Sie keine Surfschuhe, aber ein leichtes Paar Reef Booties (1–2 mm), die Ihre Zehen an felsigen Stränden oder Riffen schützen.
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GANZKÖRPER-NEOPRENANZUG (3 BZW. 2 MM)
- Unser beliebtester Neoprenanzug.
- Die vielseitigste Option, insbesondere im Sommer und frühen Herbst. Wenn Sie Ihren Neoprenanzug bis in den Herbst tragen, dann entscheiden Sie sich für einen Anzug mit Blindstich- statt Flatlocknähten. Damit vermeiden Sie das Eindringen von kaltem Wasser.
- Perfekt für jene, die den Wassersport gerade erst für sich entdeckt haben und einen zuverlässigen Allrounder benötigen.
- Dicke an der Körpermitte: 3 mm; Dicke an den Armen und Beinen: 2 mm.
- Trotz des Ganzkörperdesigns bietet der Neoprenanzug jede Menge Bewegungsfreiheit.
- Einige unserer 3 bzw. 2 mm dicken Neoprenanzüge haben ein Thermofutter, das Sie auch im Herbst warmhält. Erfahren Sie mehr über das Futter.
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GANZKÖRPER-NEOPRENANZUG (4 BZW. 3 MM)
- Für das Surfen in kühlem bis kaltem Wasser.
- Bestens geeignet, um sich bei herbstlichen Temperaturen im Wasser aufzuhalten, sowie für den Übergang vom Winter zum Sommer.
- Dicke an der Körpermitte: 4 mm; Dicke an den Armen und Beinen: 3 bzw. 2 mm. Der Neoprenanzug bietet an windigen Herbsttagen einen besseren Schutz vor Windchill.
- Bei diesen Temperaturen sollten Sie auch ein Paar Neoprenschuhe und Handschuhe zu Ihrem Anzug tragen.
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GANZKÖRPER-NEOPRENANZUG (5 BZW. 4 ODER 5 BZW. 3 MM)
- Für alle, die im Winter surfen möchten, ist dies die ideale Wahl.
- Dicke an der Körpermitte: 5 mm; Dicke an den Armen und Beinen: 4 oder 3 mm.
- Es lohnt sich zudem, sich für einen gefütterten Neoprenanzug zu entscheiden. Durchstöbern Sie am besten unsere Auswahl der Mittelklasse- bis Premium-Neoprenanzüge.
- Schuhe und Handschuhe sind ein Muss.
- Ein Neoprenanzug mit Kapuze oder eine separate Haube ist ebenfalls empfehlenswert.
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GANZKÖRPER-NEOPRENANZUG (6 BZW. 5 MM)
- Für diejenigen, die für ihr Leben gern im Winter in Schottland oder noch weiter nördlich surfen.
- Mit einer Dicke von 6 mm an der Körpermitte und 5 mm an Armen und Beinen hält Sie der Neoprenanzug kuscheliges 6 mm Neopren um Ihren Oberkörper und 5 mm wunderbar warm.
- Beachten Sie jedoch, dass ein dickerer Neoprenanzug etwas weniger Bewegungsfreiheit bietet. Das ist jedoch besser als zu frieren!
- Neoprenschuhe, Handschuhe und eine Haube sind unter diesen Bedingungen ein Muss.
Für die Wahl des richtigen Neoprenanzugs spielt also die Wassertemperatur eine wichtige Rolle. Außerdem sollten Sie auch die folgenden Faktoren berücksichtigen (falls zutreffend, sollten Sie sich für einen 1 mm dickeren Neoprenanzug entscheiden):
- Das Wetter: Wenn es besonders windig ist, brauchen Sie einen dickeren Anzug, um sich vor dem Windchill zu schützen.
- Wechsel der Jahreszeiten: Die Wassertemperatur ist zu Beginn des Herbstes am wärmsten, jedoch sinkt zu dieser Zeit auch die Lufttemperatur, wodurch Ihnen außerhalb des Wassers womöglich kälter ist. Zu Beginn des Frühlings steigt zwar die Lufttemperatur stetig an, aber die Wassertemperaturen sind zu dieser Jahreszeit am niedrigsten.
- Persönliche Vorlieben: Sie sind immer die bzw. der Erste, der bzw. dem kalt ist? Dann sollten Sie sich für einen dickeren Neoprenanzug entscheiden.
2. WELCHE GRÖSSE BRAUCHE ICH?
Wenn Sie Ihre Maße noch nicht kennen, dann folgen Sie unseren Tipps für die Messung von Neoprenanzügen.
Die Größen können eventuell von Marke zu Marke variieren. Sobald Sie sich für einen Neoprenanzug entschieden haben und die Marke kennen, ist es wichtig, Ihre Maße mit der entsprechenden Größentabelle für Neoprenanzüge abzugleichen, die auf der jeweiligen Produktseite verfügbar ist. Sie können auch die Größen einiger unserer beliebtesten Neoprenanzug-Marken vergleichen.
Sie sind sich nicht sicher, wie eng ein Neoprenanzug sein sollte? Wurde Ihr Neoprenanzug geliefert, sollte er Ihnen bei der Anprobe wie eine zweite Haut passen. Sie sollten in der Lage sein, sich nach unten zu beugen und Ihre Zehen zu berühren (oder zumindest so weit wie Sie sie normalerweise erreichen können!). An den Armen und Schultern sollten Sie vollständige Bewegungsfreiheit haben. Ihr Anzug sollte jedoch auch nicht zu locker sitzen, da sonst kontinuierlich kaltes Wasser durch den Anzug fließt (dies wird im Allgemeinen als Flushing bezeichnet).
3. WELCHES ENTRY-SYSTEM IST DAS RICHTIGE FÜR MICH?
Was ist das Entry-System? Damit wird nichts anderes als die Art des Reißverschlusses bezeichnet. Es beeinflusst, wie einfach es ist, den Neoprenanzug an- und auszuziehen, sowie die Bewegungsfreiheit am Oberkörper. Denn Reißverschlüsse dehnen sich nicht. Für die Entscheidung, welches Reißverschlusssystem infrage kommt, müssen Sie die Faktoren Langlebigkeit und Anziehkomfort bzw. Bewegungsfreiheit an den Schultern gegeneinander abwägen. Profisportlerinnen und -sportler benötigen beispielsweise ein Höchstmaß an Flexibilität, um an ihre Grenzen gehen zu können. Hobby-Surferinnern bzw. -Surfer sowie Einsteigerinnen bzw. Einsteiger legen hingegen mehr Wert auf die Langlebigkeit.
- Back Zip
- Chest Zip
- Zip-Free
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REISSVERSCHLUSS HINTEN
Traditionelle Neoprenanzüge haben einen Reißverschluss hinten, der mit einem langen Anhänger versehen ist, sodass Sie ihn ohne Hilfe öffnen und schließen können.
Diese Art ist bei Einsteigerinnen und Einsteigern beliebt. Auch für Menschen mit breiterem Oberkörper können Neoprenanzüge mit einem Reißverschluss auf dem Rücken die bessere Option sein, da sich die obere Hälfte des Anzugs vollständig öffnet und sie so beim Anziehen mehr Platz haben.
VORTEILE: Ein Neoprenanzug mit Reißverschluss hinten lässt sich am einfachsten an- und ausziehen.
NACHTEILE: Ein Reißverschluss auf dem Rücken ist in der Regel sehr lang, was die Dehnbarkeit des Anzugs hinten und auf den Schultern einschränkt, wobei Sie doch gerade hier am meisten Bewegungsfreiheit brauchen. Neoprenanzüge mit Reißverschluss hinten sind auch anfälliger für Flushing (also das Eindringen von Wasser in den Anzug), wodurch Ihnen eventuell kalt wird.
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REISSVERSCHLUSS AUF DER BRUST
Dies ist momentan wahrscheinlich die häufigste Art von Reißverschluss, die bei einer Vielzahl von Anzügen zum Einsatz kommt.
Ein kurzer, horizontaler Reißverschluss vorne, der an einem Einsatz befestigt ist, den Sie über Ihren Kopf ziehen, bevor Sie den Reißverschluss schließen können.
VORTEILE: Mehr Bewegungsfreiheit an den Schultern. Durch die Länge und Positionierung des Reißverschlusses weniger anfällig für Flushing.
NACHTEILE: Das Anziehen ist schwieriger als bei einem Neoprenanzug mit Reißverschluss auf dem Rücken. Doch keine Sorge, es gibt einen Trick!
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OHNE REISSVERSCHLUSS
Bei dieser Art von Neoprenanzug sorgt statt eines Reißverschlusses ein überlappendes Kopfteil für einen bündigen Sitz.
Überwiegend für Performance- und Wettkampf-Neoprenanzüge.
VORTEILE: Minimales Flushing und maximale Bewegungsfreiheit.
NACHTEILE: Nicht so langlebig wie Neoprenanzüge mit Reißverschlüssen, da sie mit jedem An- und Ausziehen gedehnt werden. Erfordert beim Anziehen ein wenig Übung, um hineinzukommen, aber Sie bekommen den Dreh schnell raus.
4. AUF WELCHE ART VON NÄHTEN SOLLTE ICH ACHTEN?
Nähte sind nicht nur das, was Ihren Neoprenanzug zusammenhält, sondern auch die Teile des Anzugs, an denen am häufigsten:
- Wasser hineinläuft - Da beim Nähen der Naht winzige Löcher im Neopren entstehen, kann es je nach der verwendeten Naht zu undichten Stellen kommen.
- die Bewegungsfreiheit eingeschränkt wird - Neben dem Reißverschluss gehören die Nähte zu den Teilen eines Neoprenanzugs, die am wenigsten dehnbar sind. Je weniger Nähte, desto mehr Bewegungsfreiheit. Aber je mehr Nähte (d. h. je mehr separat geschnittene Stoffbahnen), desto besser sitzt der Neoprenanzug.
Wenn Sie eine optimale Balance aus Bewegungsfreiheit und warmem Tragekomfort brauchen, dann sollten Sie den Nähten besondere Achtung schenken. Im Folgenden erfahren Sie mehr.
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FLATLOCK-NÄHTE
Bei dieser Technik werden die Teile überlappend vernäht. Dadurch entsteht eine robuste Naht mit etwas Flexibilität, die jedoch aber für Luft und Wasser durchlässiger ist. Neoprenanzüge mit Flatlock-Nähten sind in der Regel nur für Sommer-Neoprenanzüge geeignet.
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BLINDSTICH
Bei Highend- und Winteranzügen wird oft die Blindstich-Technik verwendet, da sie im Vergleich zu allen anderen Optionen kaum wasserdurchlässig ist, mehr Flexibilität bietet und zudem robuster ist. Wenn Sie einen Neoprenanzug mit dieser Naht kaufen möchten, dann achten Sie die Bezeichnungen „Glued Blind-Stitched“ oder „GBS“ auf dem Label. Denn die Teile werden außen erst zusammengeklebt, bevor sie innen aneinandergenäht werden. Dies sorgt für eine geringe Wasserdurchlässigkeit, weil die Naht nicht durchgehend nach außen verläuft, sondern versiegelt ist.
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Taped
Hierbei werden elastische Bänder auf die innere Naht geklebt, um die Wasserundurchlässigkeit und die Belastbarkeit zu erhöhen. Diese Bänder fungieren somit als zusätzliche Barriere und verhindern das Eindringen von Wasser. Unterscheiden lässt sich hierbei zwischen der strategischen Platzierung, bei der die Bänder an den Stellen mit der höchsten Beanspruchung platziert werden, und der Variante, bei der alle Nähte zusätzlich verstärkt sind.
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Sealed
Um die Neoprenanzüge vollständig wasserdicht zu machen, werden die Nähte mit einem flüssigen Dichtungsmittel (meist Kautschuk) versiegelt. Bei einigen Anzügen erfolgt diese Art der Versiegelung sowohl auf der Innen- als auch der Außenseite. Achten Sie auf die folgenden Begriffe: „flüssigkeitsdicht“ (liquid sealed) oder „Schweißnaht“ bzw. „geschweißt“.
5. BENÖTIGE ICH EINEN GEFÜTTERTEN NEOPRENANZUG?
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Ein Futter ist eine zusätzliche Isolierschicht auf der Innenseite eines Neoprenanzugs, was hauptsächlich bei Mittel- bis Premiummodellen vorkommt. Die verwendeten Futtermaterialien sind dehnbar und leicht, sowie wasserabweisend und schnelltrocknend. Es ist also kein schweres, durchweiches Fleece.
Dank der neuen Neopren-Technologien haben verschiedene Marken ihre eigenen leichten, super isolierenden Varianten auf den Markt gebracht, die die Wärme besser im Anzug einschließen, ohne ein dickeres Neopren verwenden zu müssen. Dies ist für Neoprenanzüge sehr wichtig, weil dünneres Neopren für mehr Elastizität sorgt. Wenn Sie in kaltem Wasser surfen, dann macht genau das den Unterschied.
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Wenn es kalt ist, ist ein gefütterter Neoprenanzug eine gute Wahl. Denn das Futter bietet Ihnen mehr Wärme, ohne die Flexibilität des Anzugs zu beeinträchtigen. Das bedeutet jedoch nicht, dass ein gefütterter Neoprenanzug immer für Sie infrage kommt. Auch wenn diese Materialien immer leichter und flexibler werden, ist gerade für das Surfen bei warmen Temperaturen kein gefütterter Neoprenanzug erforderlich. Bei Wettkämpfen oder für aktivere Wassersportarten sollten Sie Bewegungsfreiheit der zusätzlichen Isolierung vorziehen. Bedenken Sie, dass Sie sich aktiv bewegen und dadurch warmhalten.
Wenn Sie sich für einen gefütterten Neoprenanzug entscheiden, sollten Sie darauf achten, dass es von Neoprenanzug zu Neoprenanzug variieren kann, welche Teile gefüttert sind. Grundsätzlich gilt: Je mehr Sie zahlen, einen desto besser gefütterten Neoprenanzug erhalten Sie. Wenn Sie im Winter regelmäßig surfen, lohnt sich das Upgrade. Einige Neoprenanzüge, wie Entry Level- oder Sommeranzüge, haben überhaupt kein Innenfutter, während andere Neoprenanzüge vollständig gefüttert sind (1), einige sind nur an den Beinen und am Oberkörper gefüttert (2), während einige nur vorne gefüttert sind (3), um die Körpermitte vor der Kälte zu schützen.
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Da die meisten Surfmarken ihre Designs ständig überarbeiten und ausfeilen, um leichtere, wärmere und elastischere Futter zu schaffen, gibt es unglaublich viele Optionen.
Hier sind einige der Varianten, die Sie kennen sollten:
Rip Curl Flash-Futter
Zeichnet sich durch ein technisch entwickeltes, zweilagiges Design aus, das das Wasser schnell aus dem Anzug ableitet. Extrem warm und bequem.
Billabong Graphene-Futter
Verwendet mit Graphen umwickelte Garne, die die Wärme effizienter als herkömmliche Hohlfasern einschließen. Ist zudem um 50 % leichter.
O’Neill TechnoButter Firewall
Leicht isolierend, jedoch sehr hydrophob, sodass eine minimale Menge an Wasser in den Anzug gelangt. Hält Sie warm, ohne dass Sie ein schwereres Fleecefutter benötigen.
Mystic Fox Fleecefutter
Weich, glatt und super warm, mit großen Schlaufen im Stoff, die ein hochfloriges Futter schaffen, das viel Luft für zusätzliche Isolierung einschließt.
Gul Bolt Dry X Futter
Ein thermischer, schnelltrocknender Kern für ultimative Wärme.
Prolimit Zodiac2 Futter
Eine schnell trocknende, isolierende Schicht, die auch Feuchtigkeit von der Haut ableitet für einen trockenen und wirklich warmen Tragekomfort.
Xcel Radiant Rebound Futter
Verwendet ein Metallfutter unter dem Textil, das das Eindringen der Kälte in die Außenschicht verhindert und Wärme zurück zum Körper leitet.
6. WANN BRAUCHE ICH ZUBEHÖR?
Sobald Sie Ihren Neoprenanzug ausgewählt haben, ist es wichtig, das richtige Zubehör zu finden. Dadurch können Sie auch für wenig Geld Ihren Anzug an die jeweiligen Jahreszeiten anpassen.
- Stiefel / Füßlinge
- Handschuhe
- Hoods
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NEOPRENSCHUHE
Wenn die Temperatur sinkt, sind Neoprenschuhe ideal, um Ihre Zehen angenehm warm zu halten. Es gibt gefütterte und ungefütterte Optionen, mit einer Dicke von bis zu 8 mm. Damit können Sie noch länger im Wasser bleiben.
DICKE
Dies hängt sowohl von der Wasser- bzw. Lufttemperatur als auch von Ihren persönlichen Vorlieben und davon ab, wie schnell Ihnen kalt wird. Als Faustregel sollten Sie sich merken: Entscheiden Sie sich für das möglichst dünnste Paar, damit Sie Ihre Bewegungsfreiheit nicht beeinträchtigen. Sobald es zu kalt ist, um barfuß zu surfen, sollten Sie 3 mm dicke Schuhe in Betracht ziehen. Wenn die Temperatur jedoch weiter sinkt, benötigen Sie dickeres Neopren, um Ihre Zehen vor der Kälte zu schützen.
Als grobe Orientierung:
- 3 mm: Wenn es allmählich zu kalt wird, um barfuß zu surfen
- 5 mm: Im Herbst und Winter
- 7 mm: Im tiefen Winter, und für diejenigen, die gern in nördlichen Gewässern surfen
SCHUHE IM SOMMER?
Nicht nur der Schutz vor der Kälte ist zu bedenken. Wenn Sie an felsigen Stellen surfen, sind leichte Reef Booties zu empfehlen. Die Gummisohle schützt Ihre Füße vor Schnittwunden, Seeigeln und anderen bösen Überraschungen, die im Wasser lauern.
STIL
Auch auf den Stil und die Form der Schuhe sollten Sie achten. Die am häufigsten verfügbaren Optionen sind Round-Toe oder Split-Toe.
Round-Toe-Boots sehen genau so aus, wie Sie es erwarten würden: wie ein normales Paar Schuhe mit allen Zehen zusammen, was im Allgemeinen für ein wenig mehr Wärme sorgt.
Split-Toe-Boots also Schuhe mit geteiltem Zehenbereich sind so konzipiert, dass Ihr großer Zeh von den anderen getrennt ist – wie ein Fäustling für Ihren Fuß. Dieses Design gibt Ihnen eine bessere Balance und Griffigkeit im Vergleich zu Round-Toe-Boots, aber Ihr großer Zeh kann dadurch schneller abkühlen.
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HANDSCHUHE
Handschuhe und Fäustlinge sind eine weitere lohnende Investition für alle Surferinnen und Surfer, die auch im Winter aktiv sind. Neoprenhandschuhe sind in den verschiedensten Ausführungen erhältlich, sowohl gefüttert als auch ungefüttert. Zudem variieren sie in der Dicke. Wir wissen, dass die Entscheidung daher nicht leicht fällt.
DICKE
Bei der Wahl der richtigen Dicke für Handschuhe können Sie sich auch an unserem Rat für Schuhe orientieren: Sie sollten so dünn wie möglich sein und optimale Bewegungsfreiheit und Griffigkeiten bieten, ohne dass Ihre Hände kalt werden. Werden Ihre Hände schnell kalt, dann entscheiden Sie sich für ein dickeres Modell.
STIL
Die typischen Handschuhe für Neoprenanzüge haben standardmäßig ein 5-Finger-Design, aber es gibt auch 3-Finger-Handschuhe oder sogar Fäustlinge.
Fäustlinge sind in der Regel am wärmsten, bieten aber meist am wenigsten Bewegungsspielraum für die Finger.
Die klassischen 5-Finger-Handschuhe verleihen Ihnen bessere Bewegungsmöglichkeiten, was vor allem dann nützlich ist, wenn Sie Ihre Leine befestigen müssen, nachdem Sie Ihre Handschuhe angezogen haben.
Das 3-Finger-Modell (manchmal auch als „Hummerhandschuh“ bezeichnet) ermöglicht Ihnen die freie Verwendung Ihres Daumens und Zeigefingers. Außerdem werden die anderen drei Finger zusammen warm gehalten.
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HAUBEN/KAPUZEN
Beim Surfen am Kopf zu frieren ist nicht ideal, eine Haube oder Neoprenmütze schützt Kopf und Ohren vor kaltem Wind und Wasser.
NEOPRENMÜTZE
Ideal für die Übergangszeit zwischen den Jahreszeiten, wenn Sie den Kopf vor der Kälte schützen möchten, es aber noch nicht kalt genug ist für eine komplette Haube. In turbulenteren Surf-Situationen können Neoprenmützen vom Kopf geweht werden, sodass eine Haube empfehlenswert ist, die bis unter das Kinn gezogen wird.
SEPARATE HAUBE
Eine einfache Möglichkeit, Ihren Neoprenanzug für den Winter einsatzbereit zu machen. Eine Haube bedeckt Ihren gesamten Kopf bis auf Ihr Gesicht und hält so Ihre Ohren und den Kopf schön kuschelig warm. Eine separate Haube kann einfach je nach Wetterbedingungen zum Einsatz kommen. Bedenken Sie jedoch, dass dadurch eine Lücke zwischen Ihrem Neoprenanzug und der Haube entstehen kann, durch die kaltes Wasser eindringen kann.
INTEGRIERTE KAPUZE ODER NEOPRENANZUG MIT KAPUZE
Wenn Sie ausschließlich in der Kälte surfen möchten, ist der Kauf eines Neoprenanzugs mit einer fest integrierten Kapuze eine gute Idee. Außerdem praktisch ist, dass Sie die fest integrierte Kapuze nicht aus Versehen verlieren oder im Auto oder gar zu Hause vergessen können. Denn sie ist ja am Anzug fest. Außerdem verhindert sie, dass Wasser in den Nacken läuft. Der Hauptnachteil wiederum ist, dass Sie immer mit Kapuze surfen müssen. Sie könnten sie aber auch einfach nicht aufsetzen und am Anzug herunter baumeln lassen, was aber störend sein kann.
Dieser Ratgeber sollte Ihnen all die Informationen geben, die Sie zum Kauf eines Neoprenanzugs benötigen. Jetzt müssen Sie nur noch einen Neoprenanzug kaufen...
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